Rettet Planet A – für mehr Plastikfreiheit – nächster Schritt Seifensieden

Rettet Planet A – für mehr Plastikfreiheit – nächster Schritt Seifensieden

23.5.2018

Heute durfte ich ein neues Handwerk erlernen. In hexenhafter Atmosphäre brachte mir die liebevolle Claudia, in ihren entzückenden Räumen, das Seifensieden bei. Das Beste, ich konnte alles fotografisch begleiten bzw. machte auch Claudia eifrig Fotos von mir. Dokumentarfotografie – echte Fotos – ist ja meine Leidenschaft.

Schon länger grübelte es in mir den nächsten Schritt zu machen, für mehr Plastikfreiheit zu Hause. Nach der Entsorgung und nahezu 100 prozentigen Umstellung der Reinigungsmittel durch Enjo, gefolgt von der Milch im Glas direkt vom Bauern nebenan, dem Erwerb vom unverpackten Gemüse beim Nachbarn und jetzt aus Opas und Omas Garten, dem Einzug der Mülltrennung, der Mineralflasche im Glas usw…. kommen ab sofort die ersten Kosmetikartikel dran. Meine ehemalige Mitbewohnerin würde sagen, oje die nächste Ökomalzphase, nein. So schlimm ist es dann doch nicht :). Eher ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Dieses ist ganz bewusst mit der Mutterschaft / dem Wunsch nach Kindern eingezogen. Vor allem mit der Fragestellung, in welche Welt wird mein Kind geboren? >>Bääähmm<<  Ja, da kommt mal Panik auf – und sofort der Sinn nach Weltverbesserung, so war es halt bei mir.

Mission: In kleinen Schritten zu einem großen Miteinander. Für mehr Bewusstsein und Mut schreibe ich auch heut diesen Beitrag. Es ist eben nicht egal wie wir „Großen“ uns verhalten, denn es prägt unsere Zukunft, unsere Kinder. Ich bin längst noch kein Ökofreak, aber eine Weltliebhaberin & Löwenmama, die auf selbstbestimmte Veränderung setzt. Ich möchte meinen Kindern und Kindeskindern etwas mitgeben und hinterlassen, ein Bewusstsein und Recht auf Liebe & Gesundheit. Weil nur wer liebevoll mit sich und seiner Mitwelt umgeht, wird sie auch Außen finden und als Dankeschön Gesundheit & Liebe ernten so meine Meinung.

Zum Seifensieden 🙂

Irgendwann kam das Bewusstsein, schon krass wie oft wir uns am Tag die Hände waschen. Wäre ja eigentlich total schön, wenn die Kids und wir selbstgemachte Seife verwenden würden. Also dachte ich ans Seifensieden. Kaum ausgedacht, stand sie dann da, die Claudia.

Claudia selbst, lernte ich durch Zufall kennen, als ich auf der Suche nach einem neuen Besitzer von meinem Geschirr war. Beim Einladen der Sachen bemerkte ich den Aufkleber auf ihrem Auto „Oman Claudia, Saison – Naturkosmetik und Mehr, Dorfstraße 30 9520 Sattendorf, www.saison-co.at “. Aha! Im Netz gesucht und gefunden, angefragt und heute gleich ausprobiert.

Was ich neben wirklich beeindruckenden Persönlichkeiten noch lernen durfte –> fasst 40 Prozent nehmen wir über unsere Haut auf !! Krasse Zahl, oder? Mich ärgerte das komische System schon länger, aus einem Plastiksack, in einen Plastikbehälter die Seife zu füllen. Das alles dann im Plastiksack und anschließend in die Plastiktonne zu werfen. Wieviel Plastik unter anderem direkt in der Seife ist und dann in unserem Körper??! Davon möchte ich garnicht sprechen, weil ich es auch nicht genau weiß ;).

In entspannter Atmosphäre brachte mir Claudia die Fertigung näher. Eine wahnsinnig schöne kreative Aufgabe. Ich war positiv überrascht, dass ich kaum zum Fotografieren kam, sondern gleich selber zum Hexenkessel durfte.

Klar nach Sicherheitseinweisung und Anleitung. Es ist eine total beruhigende, bunte Arbeit und alles andere als kompliziert. Es hatte mehr etwas Magisches. Die Laugen wurden angerührt die frischen Kräuter gesammelt, ein paar positive Gedanken dazu und los gings. Wichtig, alles was zum Seifensieden verwendet wird, darf nicht mehr zurück in die Küche – ausgenommen als Seife natürlich. Abgefüllt in Förmchen, machen die zukünftigen Seifen eine süße Figur – zum Reinbeißen, fasst. Es ist dann halt doch alles ein chemischer Prozess und so schlafen die Seifen von morgen noch ein bisschen, um genau zu sein 24 Stunden, dann können sie aus der Form. Und dann? Wie bei allen Dingen brauchen die Seifen auch ihre Zeit, um genau zu sein mindestens 6 Wochen.

Doch bevor gerastet wird, gibt’s noch ein paar Fotos:

Aber dann kanns losgehen, mit dem nachhaltigen, plastikfreien Händewaschen. Ich freu mich schon drauf meinen Kids die Ergebnisse zu präsentieren und die Plastikseifenspender in schöne Seifenschalen auszutauschen.

Zur Info: Alle Produkte zum Sieden können bei Claudia neben zahlreichen Tipps & Kursen erworben werden. Ihr wunderschöner Laden hat aber noch weit mehr zu bieten. So sind die Regale gefüllt mit regionaler Kost, selbst hergestellten Lebensmitteln, Aura- und Raumessenzen, Genusspaketen, selbstgebacktem Brot und vielem mehr. Neben dem Sieden war es auch wunderschön zu beobachten, welche Kundschaft in den Laden kommt. Beeindruckende Persönlichkeiten. Im Grunde gibt’s in der Dorfstraße 30, in Sattendorf nichts, was es nicht gibt. Eine wunderschöne Erfahrung und ich für meinen Teil, werde wohl die gesamte Kosmetik zu Hause umstellen und hin künftig selbst herstellen. Große Vorsätze :)) hört hört und möchte mich abschließend für die schönen Eindrücke und die Erlaubnis alles in Bildern festzuhalten bei Claudia bedanken und bei euch fürs Lesen.

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