Arbeiten als Mama

Meine ersten Arbeitswochen als „arbeitende“ Mama sind angelaufen. Laufen trifft es.

Zum Bus laufen – zur Kita laufen – zum Mittagstisch … laufen. In den ersten Stock laufen – weil doch nochmal umziehen, da kleiner Krieger immer Wasser findet.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und aus Kostengründen fahren wir jetzt Bus. Aber hui.

Es sind Schreck- und Lachmomente wenn der Kinderwagen aufeinmal quer durch den Bus rattert und zum Glück nur die Badetasche auswirft. >>An alle Eltern da draußen – ihr seids einfach der Wahnsinn. << mein Wahnsinn beruhigte sich, als ich feststellte – dass wirklich alle (meine) Kinder neben mir und ich nur mehr den bis zum Buschauffeur rollenden Apfel einsammeln musste. Am Platz zurück – stellten wir fest, ok wir sind im falschen Bus. Der See liegt in der anderen Richtung. Also Mäuse wieder rein in den Wagen und merke – kannst vergessen bei zwei Kleinkindern mit nur einem Einsitzer unterwegs zu sein. Liebe Grüße an der Stelle an meinen Mann, ich weiß, wir haben den Auszug vom Geschwisterwagen (Elefantenbaby) gefeiert – doch Elefantenbaby 2.0 wird am Donnerstag geliefert. Aber wenn wir in letzter Minute den Bus doch noch bekommen – feiern wir das wie einen Sieg an der Tag :).

Ich bin grundsätzlich extrem spontan was mittelfristige Veränderungen / Ereignisse angeht – doch jetzt täglich die Kids über die Pflastersteine zu transportieren – während eines immer am Arm sein möchte oder fangen spielen, nein. Elefantenbaby 2.0 wir freuen uns auf dich.

An der Stelle möchte ich anhängen, ich mag sie noch immer nicht, die Pflastersteine; früher weil sie mir jeden Absatz kaputt gemacht haben und heute weil jedes Rad von meinem dezent überladenen Buggy darin stecken bleibt. Aber die Kids lieben es, das Busfahren.

Die Abläufe generell funktionieren ganz gut – in der Arbeit selbst bin ich noch etwas orientierungslos aber schon wieder mittendrin. Es ist nur echt zerrissen das Gefühl zwischen Kids und Arbeit – hätte ich mir anders vorgestellt. Das Leben zwischen Sandkiste und Schreibtisch. Meine Kreativität sowie meine Zeit für mich bleibt im Moment ziemlich auf der Strecke – ich hoffe, ich finde bald wieder Zeit dafür und auch den Automatikknopf.

Zum Abschluss, mein schönster Moment heute, das selbstkomponierte Lied meiner Miss Ascot „Ich brauch keine Angst haben, meine Mama tut nur ein bissi arbeiten und ist da für mich.“

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