Zerstreut gerettet von den kleinen großen Engelchen

Zerstreut gerettet von den kleinen großen Engelchen

Etwas zerstreut starten wir in den Tag! Ich zumindest, eigentlich wäre ich lieber mit dem neuen Buch auf der Couch geblieben. Auch Miss Ascot ging’s nicht anders.

Da hilft nur gute Musik. Das machten wir auch und tanzten uns in den Tag. >>Gestern erklärte mir mein kleiner großer Schatz, ich möchte auch so gut singen und tanzen wenn ich groß bin wie die Dame „im Radio“. Ich bestärkte sie und meinte – du kannst alles werden und erleben was du möchtest – bleib dran – glaub an dich dann schaffst du das und so oder so bist du jetzt schon echt wundervoll. So wundervoll hüpfte sie anschließend auch durch den Turnsaal.<<

Zurück zu heute, schnell noch die Sachen für den Nachmittag packen – Wäsche aus dem Trockner und los. Aja, Marmeladebrot nicht vergessen und eine Karotte schälen. Aber dann sollten wir endlich fahren können.

  • Den kleinen Krieger in der Kita abgegeben bemerkte ich, uups da ist ja noch ein Kind auf der Rückbank. Schnell den Kopf wieder einsammeln der zur Hälfte bereits im Büro war und weiter. Hui dann mal schnell raus aus der Stadt und dann wieder zurück in die Stadt. Im KiGa angekommen, begrüßte und die Kindergärtnerin fröhlich mit den Worte „schön, dass du da bist – du kommst gerade noch rechtzeitig!“ Ich etwas verwirrt, „zu was?“ Zum Waldtag. Ich, dass tut mir leid, dass habe ich nicht mitbekommen. Völlig unbewertet und unbeschwert nahmen es die Kindergärtnerinnen auf. Sie meinten, wir nehmen ihr einen Apfel mit.
  • Ihre Freunde bemerkten gleich – dein Rucksack fehlt. Ich nahm die gesamte Schuld auf mich. Ihre wirklich entzückende Freundin meinte dann, kein Problem – ich teile mit dir meine Jause. Und du bist ja ihre Mama, (ich liebe diese Anrede)

  • wann ist ihre Party? Am Samstag entgegnete ich. Sofortige Gegenfrage :), und wo? Im Garten ihrer Großeltern. Aha! Wie oft muss ich noch schlafen? 3 Mal in währenddessen half ich diesem süßen Mäuschen die Matschhose zuzuknöpfen. Ich bedankte mich bei ihr und versprach ich ein extra große Stück Schokokuchen „Hui lecker – hat den die Oma gemacht? Ich nein, ich werde ihn machen :). Boah super!“

  • Also ganz unter uns – wie grandios genial ist dieses Kind. Es lässt mich beruhigt in die Zukunft sehen, was für außerordentlich liebevolle emphatische Erwachsene der Zukunft gerade heranwachsen. Wann wurden die Erwachsenen von heute eigentlich zu den mürrischen leistungsorientierten Egoisten die den Zauber der Unbeschwertheit der Kindheit verlieren? Zum Glück gründet nicht jeder eine Ich-AG. Ich liebe die Kinder von heute. Sie sind meine kleinen Engel.

    Als ich mich auf den Weg in die Arbeit machte, ging mein Herz ehrlich über. Niemand nahm mir meinen Fehltritt übel – auch nicht ich. Diese magischen Kinder – ein Traum. Als ich im Büro auch noch ausrutschte und in die Arme vom Kollegen gefallen bin – ging mein Lachen garnicht mehr weg. Aja, nicht zu vergessen, dass ich am Nachmittag das erste Mal im Lift stecken geblieben bin. Hallelujah 😀 was für ein Tag.

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